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der Schachabteilung des TS Bayreuth Diese Seiten wurden mit Frontpage 2002 bei 1024 x 768 Pixel Auflösung erstellt. |
Hauptseite BB/HGK 12-06-06 20:52 |
I. Mannschaft-Presseberichte
Saison
2004-2005 /
2003-2004 /
2002-2003
| Index | Aufstellung/Fotos | Spielplan (pdf) | Tabelle / Ergebnisse | Spielberichte |
Alle Spielberichte werden durch Hans-Georg Klein erstellt und durch mich weiterverarbeitet
Mit Niederlage gegen Wiesau-Waldsassen die Saison beendet ...
Nach 2 Stunden konnte der beste Spieler der Liga, G. Lederer (8 aus 9 !!) die fehlende Entwicklung seines Gegners geschickt ausnutzen und gewann frühzeitig. Nach ca. 3 Std. unterlief A. Kin in schwieriger Stellung ein schwerer Fehler, der zum sofortigen Verlust führte. A. Schreiber konnte sein Endspiel mit Minusbauer gerade noch zum Remis führen. Th. Strobl fand in der Zeitnot auch nicht mehr die korrekten Züge und musste ebenfalls aufgeben.
H.- G. Klein entschied sich in schlechterer Stellung für ein Figurenopfer gegen 2 Bauern statt Bauernverlust, aber in der Folge konnte der Gegner die Partie konsolidieren und sicher gewinnen. V. Benner spielte da bereits riskanter und überzog seine ausgeglichene Stellung.
Der Königsangriff wurde abgewehrt und der durchgebrochene gegnerische Freibauer war nicht mehr aufzuhalten. J. Erdmann kämpfte bereits lange mit einem Minusbauern, aber der Versuch des Qualitätsopfers reichte nicht aus, um die Stellung zu retten. B. Pfister gab seine ausgeglichene Stellung schließlich remis.
In der Tabelle finden wir uns nun auf Platz 7 wieder, der die DWZ-Spielstärke in etwa widerspiegelt. Es hätte trotz teilweiser Tabellenführung sogar zum direkten Abstieg führen können, aber nun hängt es eher von den anderen Mannschaften in den höheren Ligen ab, ob wir noch gefährdet sind.
Klare Niederlage mit 3:5 im Spitzenspiel gegen SC Höchstadt
Nach knapp 2 Stunden musste leider bereits J. Erdmann am Spitzenbrett die Überlegenheit des Gegners anerkennen. Ein scharfer Königsflügelbauernangriff wurde gegen die zu passive Verteidigung leider im Mattangriff vollendet. Der Wettkampf entwickelte sich dann auch an den anderen Brettern nicht sehr positiv. Nach über 3 Stunden konnte G. Lederer den optimistischen Angriff des Gegners mit einem Figurengewinn gegen 2 Bauern widerlegen. Der Gegner wehrte sich noch lange verzweifelt, aber letztlich war der Materialvorteil entscheidend. Zeitgleich musste aber V. Benner nach einigen Ungenauigkeiten aufgeben. Erst einen Bauern und in der Zeitnot schließlich noch eine Figur zu verlieren, war doch des Guten zuviel. Die Entscheidung viel nach der Zeitkontrolle. A. Kin konnte heute seine Stärken nicht in die Waagschale werfen und musste in eine schlechte Endspielposition überleiten. Die passive Stellung blieb aber ohne Gegenspiel, so dass letztlich Materialverlust unabwendbar war. A. Jung hatte eine scharfe Variante des Königsgambits "individuell" behandelt, konnte aber das Gegenspiel des Gegners auf Dauer nicht kontrollieren und verlor schließlich nach einigen "Schwindelversuchen" das entscheidende Material.
Da M. Birkholz und B. Pfister jeweils in ausgeglichenen Endspielen mit Materialgleichstand waren, konnten wir zwar noch einige Remisgebote ausschlagen, aber letztlich waren die Partien nicht zu gewinnen.
Da half dann auch der Sieg von H-G Klein nicht mehr weiter. Nach Gewinn eines Bauern im Mittelspiel würde dieser ohne mögliche Gegenwehr im Endspiel verwertet.
Dies war kein guter Tag für uns, da wir auch bei besserem Spiel den Wettkampf nicht zwingend hätten gewinnen müssen. Heute war der Gegner einfach besser !!!
4:4 ein Riesenerfolg .....
Nachdem kurz vor der Abfahrt nach Konradsreuth Prof. B. Pfister kurzfristig krankheitsbedingt absagen musste und auch kein Spieler nominell mehr einsatzfähig war, fuhren wir mit 7 Spielern sehr pessimistisch zum "Geheimfavoriten" der Liga nach Konradsreuth. Nach ca. 2 Stunden bot der Gegner von G. Lederer mit Weiß gegen die Aljechin-Verteidigung trotz Mehrbauer überraschend remis, welches wir nicht ausschlagen konnten. Bald darauf patzte der Gegner von A. Kin, als er nach einem Damengambit mit vertauschten Rochaden einen Läufer durch ein Zwischenschach einstellte. M. Birkholz musste gegen einen "Sizilianer" ein Qualitätsopfer zulassen, aber das Endspiel mit Turm und Bauer gegen Läufer und 3 Bauern am gleichen Flügel blieb remis. J. Erdmann spielte am Spitzenbrett gegen eine Damen/Nimzoindische Verteidigung mit extremen Risiko und musste trotz beidseitig ungenauem Spiel schließlich durch Materialverlust aufgeben. Dafür patzte auch der Gegner von A. Jung, als er einzügig !! die Dame einstellte. Beim Stande von 3:3 mussten nun die Partie von V. Benner und H-G Klein den Ausschlag geben. Bei H.- G. Klein war nach einer Französischen Eröffnung mit theoretischen Qualitätsopfer eigentlich keine reelle Chance mehr gegeben, da das Gegenspiel mit Springer und 6 Bauern gegen Turm und 5 Bauern ohne große Mühe technisch gewonnen war. Da auch nur noch 1 Minute Bedenkzeit für 8 Züge bestand. entschied sich der Gegner, die Partie im Stile einer "Schönheitspreiskombination" fortzuführen, wobei er auch kurzfristig eine Dame gegen einen Springer auf dem Feld hatte, aber nach wenigen, teilweise ungenauen Zügen war die Umwandlung des Bauern zur Dame nicht mehr zu verhindern, so dass plötzlich ein Endspiel mit Springer und Mehrbauer entstand, welches zum Erstaunen aller Anwesenden in Kürze gewonnen war.
Leider konnte V. Benner dieser überraschenden Wendung nicht noch eine Punkteteilung hinzufügen, da der Gegner souverän eine positionelle Opferkombination mit Bauerndurchbruch zum Sieg führte.
Dennoch war dieses 4:4 ein Riesenerfolg, bezogen auf die personelle Situation und bezogen auf die spieltechnischen Möglichkeiten, die dem Gegner zur Verfügung stande. (Über eine 2,5:5,5 Niederlage hätten wir uns auch nicht beschweren können)
Hoher 6:2 - Sieg gegen unvollständig angetretenen SC Bamberg 3
Eigentlich waren wir aufgrund mehrerer Ausfälle auf einen schweren Kampf mit wenig Hoffnung eingestellt. Als der Gegner aber krankheitsbedingt nur mit 5 Spielern antreten konnte, waren die Hoffnungen auf einen Sieg stark gestiegen. In der ersten 3 Stunden gab es zwar erstmals noch keine Entscheidungen, aber die Partien entwickelten sich bei uns gar nicht gut, so dass man trotz 3 geschenkter Punkte sogar mit dem Schlimmsten rechnen musste. Nach 3 1/2 Stunden war es A. Kin gelungen, die Partie mit Schwarz in den Griff zu bekommen und konnte in ein Turmendspiel mit Mehrbauer überleiten. Da es mit 3 gegen 2 Bauern am gleichen Flügel in der Regel remis endet, war auch hier kein Fehler mehr möglich und man einigte sich auf remis. Kurz darauf gelang es M. Birkholz trotz zwischenzeitlich verlorener Stellung mit 2 Bauern weniger wieder ins Spiel zurückzufinden und konnte mit einem Bauern weniger im Endspiel das Material so reduzieren, dass ein Verlust nicht mehr möglich war. Wenig später endete die verrückteste Partie an Brett 1 von J. Erdmann. Nach 10 Zügen konnte er durch einen Figurengewinn aufgrund eines gegnerischen Fehlers bei schwieriger Stellung bereits materiellen Vorteil erlangen. Allerdings spielte er anschließend so passiv, dass die gegnerischen Figuren bereits bedrohlich zum Angriff bereitstanden. In dieser Phase stellte der Gegner aber tatsächlich einzügig die Dame ein, so dass der Wettkampf entschieden war. Anschließend einigten sich H-G Klein in leicht vorteilhafter Stellung und G. Lederer in leicht schlechterer Stellung mit Ihren Gegner auf Remis. Der Wettkampf endete letztlich nicht nur trotz der geschwächten personellen Situation mit einem "Kantersieg", sondern dies wurde auch noch mit der Tabellenführung "belohnt", obwohl wir nominell nach der DWZ-Wertung nur an Platz 8 von 10 Teilnehmern rangieren.. Realistisch gesehen dürften wir uns damit aus dem Abstiegskampf verabschiedet haben und können nun befreit die Saison zu Ende spielen.
Hart erkämpfter Sieg nach langer Gegenwehr des SK Helmbrechts !!
Der Wettkampf dauerte fast 3 Stunden, bis sich die ersten Entscheidungen andeuteten. V. Benner gewann mit Schwarz gegen das Damenbauernspiel seines Gegners im Turmendspiel den entscheidenden Mehrbauern und verwandelte diesen sicher zur Führung. Kurz darauf einigte sich B. Pfister in einer gleichstehenden Partie auf remis. Wenig später gewann G. Lederer seine Partie, nachdem er in einer englischen Eröffnung die verzögerte gegnerische Entwicklung des Königsflügels mit einer taktischen Variante komplizierte und dabei eine "Qualität" eroberte. Im Endspiel verwertete er diesen Vorteil ebenfalls sicher und routiniert. A. Kin musste lange geduldig warten, bis erste Ungenauigkeiten nach einer Damengambitvariante durch den Gegner erfolgten, die er mit Bauerngewinn abschloss und die 3,5:0,5 Zwischenführung bedeuteten. M. Birkholz musste sich einer scharfen Königsgambitvariante erwehren, die der Gegner sehr gut vortrug. Mary konnte sich eher glücklich mit 2 Minusbauern in ein Turm/Läufer-Endspiel retten, aber trotz harter Gegenwehr konnte das versuchte Bollwerk geknackt werden, so dass der Gegner seinen ersten Punkterfolg feiern konnte. H. G. Klein konnte in einer bekannten Königsindischen Variante keinen Vorteil erringen. Der Gegner nahm trotz minimal besserer Stellung das Remisgebot an, da A. Schreiber nach einer skandinavischen Eröffnung geduldig die Bauernschwächen des Gegners in einem Turmendspiel nutzte und mit 2 Mehrbauern den Mannschaftserfolg sicherstellte. Am Spitzenbrett wurde noch weitere 90 Minuten weitergekämpft. J. Erdmann konnte seine schwierige Verteidigungsstellung am Ende nicht mehr halten und gab nach knapp 6 Stunden das verlorene Turmendspiel auf.
Mit 5:1 Punkten lässt sich der erstrebte Klassenerhalt nun etwas ruhiger angehen. Die schwierige Personalsituation hat sich bis jetzt jedenfalls noch nicht auf die Spielmotivation und das Selbstvertrauen ausgewirkt.
Sieg in Pegnitz
Überraschend deutlich konnten wir unseren "Fehltritt" beim Finale der letzten Saison durch einen deutlich und nie gefährdeten 5,5 : 2,5 Sieg ausgleichen. Der SC Pegnitz-Creußen begann den Wettkampf sehr scharf und riskant. Glücklicherweise reihten sich dabei aber einige böse Schnitzer ein, so dass wir nach 3 Stunden bereits 4:0 in Führung lagen. G. Lederer konnte die eigenwillige Eröffnungsbehandlung seines Gegners bald widerlegen und gewann bei dem Versuch der Rettung entscheidendes Material. M. Birkholz gewann in leicht besserer Position durch einen bösen Fehler des Gegners durch eine Springergabel die gegnerische Dame. A. Kin musste ebenfalls nach ruhiger Eröffnung eine opferreiche Partie über sich ergehen lassen. Die scharfe Spielanlage war aber objektiv total überzogen, so dass genug Mehrfiguren übrig blieben. T. Strobl musste ebenfalls lange um den Ausgleich kämpfen, aber durch einige ungenaue Züge konnte der Mehrbauer verteidigt und weiteres Material gewonnen werden.
Die letzten 4 Partien waren alle unklar, so dass noch keine Siegesstimmung aufkommen konnte. H-G. Klein hatte ebenfalls eine einfallsreiche Stellung seines Gegners zu lösen. Trotz Qualität und phasenweise 2 Mehrbauern stand der Verlust dauernd im Raum. In der beidseitigen Zeitnotphase übersah er zwar mögliche Gewinnzüge, aber die abschließende Dauerschachvariante, auf die sich der Gegner schließlich einließ, war auch nicht korrekt, so dass das Remis letztlich in Ordnung ging. J. Erdmann musste mit einem Bauern weniger ins Endspiel aber aufgrund einer Ungenauigkeit des Gegners konnte er sich bei ungleichen Läufern ins Remis retten. B. Pfister unterschätzte den Königsangriff seines Gegners und konnte den Partieverlust letztlich nicht mehr abwenden. V. Benner hatte eigentlich die besseren Möglichkeiten in seine Partie, aber aufgrund des Spielstandes begnügte er sich schließlich ohne weitere Gewinnversuche mit Remis.
Der Erfolg war zwar in den meisten Fällen nicht auf geniale Kombinationen zurückzuführen, aber wer fragt danach in 4 Wochen noch. Der Sieg gibt uns sicher Selbstvertrauen für die nächsten Aufgaben.
Zum Saisonauftakt trennten wir uns etwas unglücklich mit 4:4 gegen SV Thiersheim.....!
Nach 2 Stunden konnte G. Lederer in einer ungewöhnlichen englischen Eröffnung mit einem raschen Mattangriff die Führung erzielen. Kurz darauf musste M. Birkholz in einer schwierigen Verteidigungsstellung mit einem Minusbauern ins Endspiel abwickeln und konnte den Verlust nicht mehr abwenden. Auch W. Geistert übersah eine geschickte taktische Angriffsvariante des Gegners und verlor dabei die Dame gegen Turm und Läufer. Nach längerer Gegenwehr war die Partie aber nicht mehr zu retten.
Da die anderen Partien alle gut standen, waren wir dennoch optimistisch. A. Kin gelang der Ausgleich, da der Gegner durch einige Ungenauigkeiten in der Verteidigung dem Mattangriff nichts entgegensetzen konnte. H.-G. Klein gelang die Führung, als er seinen Gegner aufgrund einer Ungenauigkeit in eine schwierige Verteidigungsposition brachte und die überlegene Stellung trotz Zeitnot geduldig mit einem Mattangriff abschließen konnte. A. Jung konnte seine ausgeglichene Stellung leider nicht halten und gab nach einem Figurenverlust auf. V. Benner konnte in einem Springerendspiel mit einen Mehrbauern die Vorentscheidung herbeiführen, aber nach einer Ungenauigkeit gelang es dem Gegner, die Partie zu vereinfachen und sich das Remis zu sichern. Nun musste bei Punktgleichstand die letzte Partie am Spitzenbrett die Entscheidung bringen. Die Partie war eigentlich total ausgeglichen und der Gegner hatte bereits mehrfach remis geboten, aber nach der Ablehnung wollte der Gegner durch einen kurzen Turmausflug das remis erzwingen. In dieser Situation ergab sich eine interessante taktische Wendung durch ein Bauernopfer, welches vermutlich bei korrektem Spiel zu Sieg gereicht hätte.
Da der Gegner aber sehr wenig Zeit hatte, ließ sich auch J. Erdmann auf ein schnelles Blitzduell ein und übersah dabei die richtige Lösung. So gelang dem Gegner gerade noch ein Dauerschach und konnte somit das Mannschaftsremis retten. Letztlich sind wir wie im Vorjahr erneut mit einem Remis gegen den gleichen Gegner gestartet, nur waren wir dieses Jahr nicht so stark aufgestellt. Dies läßt für die Zukunft hoffen.