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I. Mannschaft-Presseberichte
Saison
2005-2006
2004-2005 /
2003-2004 /
2002-2003
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Alle Spielberichte werden durch Hans-Georg Klein erstellt
Liebe Schachfreunde,
zum Saisonabschluss mussten wir leider eine unnötige Niederlage hinnehmen.
Da letztlich der 7. Platz doch als zufriedenstellende Endplatzierung gewertet
werden muss (Coburg fiel durch eine höhere Niederlage noch punktgleich mit
einem 1/2 Wertungspunkt weniger noch hinter uns !!!), wollen wir über unsere
heutigen großzügigen Gaben noch mal den Mantel des Schweigens decken.
Im Einzelnen:
Vitek - Lederer 0:1
Toman - Klein 1/2
Schurig - Erdmann 1/2
Meier - Benner 0:1
Sibl - Schreiber 1:0
Gallitzdörfer - Kin 1:0
Stingl - Pfister 1/2
Wohlrab - Jung 1:0
A.Kin (6) erwischte einen rabenschwarzen Tag und musste nach 2 Stunden die
Partie nach einigen Ungenauigkeiten nach deutlichem Materialnachteil
aufgeben.
Nach einiger Zeit konnte V.Benner (4) den Spielstand ausgleichen, als in der
Bedenkzeitnot seines Gegners seine beiden Mehrbauern nicht mehr aufzuhalten
waren.
A.Schreiber (5) legte seine Partie wieder sehr aggressiv an und brachte den
Gegner in arge Bedrängnis. In der entscheidenden Phase überzog er aber mit
einem Turmopfer seine Stellung und der Gegner konnte mit einer Mehrfigur
eine ausreichende Verteidigungsstellung aufbauen. Im Endspiel bestand dann
leider keine Remischance mehr.
J.Erdmann (3) konnte bald eine Qualität gewinnen, aber der Gegner konnte
eine Ungenauigkeit ausnutzen und das Material wieder zurückgewinnen. Trotz
gegenseitiger Gewinnversuche trennte man sich dann nach der Zeitkontrolle
mit Remis.
B.Pfister hatte eine gute Position aufgebaut, aber der Königsangriff konnte
mit Glück und Risiko vom Gegner abgewehrt werden. Im Endspiel hätte mit
Mehrbauer im Turmendspiel zwar eine Chance bestanden, aber der Gegner konnte
eine theoretische Remisstellung erreichen.
Die Vorentscheidung fiel dann an Brett 8 (A.Jung). Nach länger zäher
Verteidigung konnte der Gegner doch über den Damenflügel in die Stellung
eindringen und den König in ein Mattnetz ziehen. Ohne Materialverlust wäre
die stellung nicht mehr haltbar gewesen.
H.-G. Klein konnte seinen Gegner mit Schwarz positionell überspielen. Trotz
des Auslassens zweierguter Gelegenheiten konnte noch ein Endspiel mit
Mehrbauer erreicht werden, aber der Gegner konnte die Partie durch 3xige
Stellungswiederholung bzw. Dauerschach zum remis führen.
Da nützte dann der Sieg von G. Lederer (1) in einem zähen Endspiel mit
Mehrbauer auch nichts mehr, um das Mannschaftsergebnis noch zu retten.
Dennoch hatten wir heute genug Chancen, um den Wettkampf auch zu gewinnen.
Der Nichtabstieg war das Saisonziel und dies konnten wir trotz anfänglicher
größerer Sorgen mit einem starken Endspurt erreichen.
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Klein______________________________________________________________________________________________________
Liebe Schachfreunde,
in der 8. Runde konnten wir uns mit einem mehr als glücklichen Sieg aus der Abstiegszone entfernen.
Die Ergebnisse im einzelnen:
1) Lederer - Singer 0:1
2) Klein - Reichel 1:0
3) Erdmann - Müller 1/2
4) Benner - Bauer 0:1
5) Schreiber - Saenger 1:0
6) Kin - Voigt 1/2
7) Birkholz - Andress 1/2
8) Jung - Weigel 1:0
Der Gegner, der die ganze Saison mit Aufstellungsproblemen zu kämpfen hatte, trat leider mit Bestbesetzung zum entscheidenden Spiel im Abstiegskampf an.
Nach 2 1/2 Stunden trennte sich A.Kin (6) nach einer unorthodoxen Eröffnung des Pegnitzer Blitzspezialisten nach Dauerschach mit Remis. Aus der guten Eröffnungsstellung konnte zwar ein Isolanibauer als Angriffsfläche dienen,
aber das Gegenspiel des Gegners war stark genug, um diese Schwächeauszugleichen.
Kurz darauf gewann A.Schreiber (5) seine 4.Partie in Folge mit einer schönen Kombination. Der Gegner übersah einen Figurengewinn, da er bei einen Zwischenzug mit Damenbedrohung das 2-zügige Matt nach einem Damenopfer nicht
bedachte. Der Gegner kämpfte zwar wacker weiter, aber durch weiteres schönes Kombinationsspiel konnte Alexander mit einem erneuten Damenopfer die schönste Partie des Tages beenden.
Nach 4 Stunden musste G.Lederer (1) nach einem Bauernverlust die technisch saubere Verwertung dieses Vorteils durch seinen routinierten Gegner anerkennen und aufgeben.
Zu diesem Zeitpunkt standen die verbleibenden 5 Partien noch leicht besser für uns. In der 5.Stunden verloren wir allerdings durch einige ungenaue Züge diesen Vorteil und sahen uns mit einigen schwierigen Partien konfrontiert.
Nach 5 Stunden musste V.Benner (4) nach ausgeglichener Eröffnung aufgrund ungenauen Spiels 2 Bauern abgeben, die der erfahrene Gegner sicher verwertete.
Kurz darauf endete die Partie von J.Erdmann (3) leider mit Remis. Nach zäher Verteidigung von Jakob übersah der Gegner, daß seine aktive Dame eingesperrt werden konnte. Mit einem Verzweiflungsopfer startete er einen Rettungsversuch, der aufgrund eines falschen Königszugs leider auch noch erfolgreich war. Mit einem Turm weniger konnte der Gegner noch einen Freibauern verwandeln und das Material wieder ausgleichen. Eine Minute vor Zeitverlust konnte er dann noch eine dreimalige Stellungswiederholung reklamieren und somit die Partie noch retten.
Auch die Partie von M. Birkholz (7) sah nach dem einfachen Verlust einer Qualität durch den Gegner gewonnen aus. Aber der Pegnitzer kämpfte vorbildlich und konnte nach einen Bauerngewinn und einer aktiven Damenstellung bei gleichzeitiger offener Königsstellung die Stellung durch Dauerschach remis halten.
Eigentlich war der Wettkampf jetzt zugunsten von Pegnitz/Creußen entschieden, da A.Jung (8) mit einem Bauern weniger und schlechter Stellung hoffnungslos auf Verlust stand. Der Nachteil der geringeren Bedenkzeit stand hier aber hilfreich zur Seite, da er einige Male falsch reagierte. Der Materialnachteil konnte nicht nur ausgeglichen werden, sondern der aktive
König konnte in die Stellung eindringen und 2 weitere Bauern und damit auch die Partie gewinnen.
Nach dieser überraschenden Wendung musste die Partie von H-G. Klein (2) die Entscheidung bringen. Nach gleichmäßiger Chancenverteilung in Eröffnung und Mittelspiel entstand aufgrund des Läuferpaars ein positioneller Vorteil, der aber durch fehlenden Mut zur Agressivität nicht nur ausgeglichen, sondern in eine deutlich passive Verteidigungsstellung mündete. Die Gefahr eines dauerhaft bleibenden Stellungsnachteils war sehr groß, aber der Gegner wollte mit höherem Risiko die Partie schneller entscheiden. Dies war aber verfrüht und plötzlich entwickelte sich das Läuferpaar zu einer gefährlichen Mattfalle. Um die Gefahren zu erkennen, musste der Gegner noch mal viel Zeitinvestieren. Dabei konnte er zwar eine schlechte Verteidigungsstellung retten, aber die Partie endete vorzeitig durch Zeitüberschreitung.
Dies war nichts für schwache Nerven, aber langsam kommt das Glück, welches
uns in einigen Spielen fehlte, wieder zurück.
Nun befinden wir uns auf Platz 7 mit 3 Punkten Vorsprung auf Platz 9 und einen Punkt auf Platz 8.
Ob noch ein dritter Verein absteigen muß, ist mir noch nicht klar. Aber wir können im letzten Spiel gegen den Tabellenachten endgültig alles klar machen, wenn es jetzt noch nicht reichen sollte.
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Klein
________________________________________________________________________________________________Liebe Schachfreunde,
überraschend hoher 5,5:2,5 Sieg im Lokalderby gegen TSV Bindlach-Aktionär 3
In der 7.Runde endete das Lokalderby überraschenderweise mit einem hohen Sieg unserer Mannschaft. Dies ist auch für unsere Brettwertung ev. noch sehr hilfreich. Nun können wir in den entscheidenden beiden letzten Runden gegen die
direkten Kontrahenten um den Abstieg (Pegnitz-Creußen und Thiersheim) aus eigener Kraft noch alles retten.
Die Ergebnisse im Einzelnen:
1) Bierhahn - Lederer 0:1
2) Tiller - Klein 1/2
3) Vojtech - Erdmann 0:1
4) Öhrlein - Benner 1:0
5) Popov - Schreiber 0:1
6) Müller - Kin 0:1
7) Rüttinger - Pfister 1/2
8) Sebold - Jung 1/2
Nach 2 Stunden einigte sich B.Pfister (7) mit seinem Gegner auf Remis, da bei ungleichen Läufern ein Weiterspielen wenig Aussicht auf Erfolg versprach. Bald darauf konnte A.Schreiber (6) die frühe Gratulation seines Gegners entgegennehmen. In einer interessanten Partie gelang ein Qualitätsopfer mit dem Gewinn von 2 Bauern. Durch die rasche Bildung von 3 verbundenen Freibauern am Damenflügel deutete sich ein fürchterliches Ende an. Dies wollte sich der Gegner aber nicht mehr vorführen lassen. Wenig später konnte J.Erdmann (3) mit 3 Zügen die Königsstellung seines Gegners öffnen und die geplanten Abwehrzüge mit einem Damenopfer zum Matt vollenden. Die Vorentscheidung fiel am Brett von A.Kin (6), als er in einem Endspiel mit Läufer und 4 Bauern gegen Turm und 3 Bauern nicht nur auf remis spielte, sondern aufgrund der passiven Spielweise seines Gegners Freibauern auf 2 Flügeln aktivieren konnte und die Partie dann tatsächlich unverhinderbar gewinnen konnte. Die Entscheidung fiel dann am Spitzenbrett, als G.Lederer (1) seinen jungen Gegner in einem königsindischen 4-Bauernangriff den Eröffnungsvorteil trotz einiger Tauschaktionen seines Gegners behielt. Er nutzte die Unterentwicklung der gegnerischen Stellung geschickt aus und gewann in der Zeitnotphase seines Gegners eine Figur und damit auch die Partie.
Anschließend geendeten A.Jung (8) und H-G. Klein (2) Ihre Partien mit remis, da die Positionen beide ausgeglichen waren. Die Niederlage von V. Benner (4) änderte am Gesamterfolg nichts mehr, obwohl die ausgeglichene Partie durch
einen leichten Fehler verschenkt wurde.
Heute ist aber einmal endlich alles perfekt gelaufen und die Anzahl der "Fehler" war nur gering. So können wir in der Liga bestehen, wenn es uns gelingt, diese Leistung noch 2x abzurufen. Derzeit Platz 8, erstmals ein Nichtabstiegsplatz. Nächstes Spiel gegen Pegnitz/Creußen (Platz 9 ,einen Punkt hinter uns) wird die Vorentscheidung bringen.Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Klein
________________________________________________________________________________________________
Liebe Schachfreunde,Trotz guter Chancen nur mit Glück ein Unentschieden gegen TV Hallstadt erreicht !!!
Ergebnisse im Einzelnen:
1) Lederer- Breutinger 0:1
2) Klein - Söder T. 1:0
3) Erdmann - Kochseder 1/2
4) Benner - Dütsch 1/2
5) Schreiber - Küffner 1:0
6) Kin - Söder W. 1:0
7) Pfister - Riemer 0:1
8) Birkholz - Stöcklein 0:1
A.Kin (6) konnte nach 3 Stunden einen Fehler seines Gegners zum Qualitätsgewinn ausnutzen. Nach einem weiteren Figurengewinn war die Partie dann entschieden. Leider konnte G.Lederer (1) in einer interessanten Partie einen Bauernverlust in einer komplizierten Abwicklung nicht vermeiden.Eine weitere Ungenauigkeit im Endspiel kostete leider eine weitere Figur und damit die Partie. M.Birkholz (8) hatte in einem leicht vorteilhaften Schwerfigurenendspiel nach einem Bauerngewinn den Königsangriff des Gegners unterschätzt. Der König konnte letztlich ohne Materialverlust dem Mattnetz nicht mehr entkommen. A.Schreiber (5) dagegen konnte seine taktischen Fähigkeiten ausspielen und seinen unbedarften Gegner mit 2 Türmen und Springer gekonnt mattzusetzen.
Dann passierte lange Zeit nichts mehr. Erst nach 5 Stunden fiel die Vorentscheidung. J.Erdmann (3) konnte aus einer schwierigen Verteidigungsstellung heraus aufgrund einer Ungenauigkeit des Gegners Gegenspiel erlangen. Leider reichte es nicht mehr zum Sieg, da der Gegner die notwendigen Verteidigungszüge zum Remis fand. Auch V.Benner (4) konnte
seine gute Stellung nicht in entscheidenden Materialvorteil umwandeln und musste nach langer Verteidigung seines Gegners letztlich das Remis akzeptieren. B.Pfister (7) hatte ebenfalls eine sehr interessante Angriffsposition aufgebaut. Leider konnte der Angriff abgewehrt werden und der Minusbauer im Endspiel kostete letztlich nach einem weiteren Bauernverlust die Partie. Da die Partie von H.-G. Klein (2) in einem Endspiel mit Springer und 5 Bauern wenig Gewinnchancen bot, schien der Wettkampf entschieden. Aber als das 3.Remisgebot abgelehnt wurde, entschied sich der Gegner zu einer klärenden Abwicklung in ein Bauernendspiel. Dabei verrechnete er sich aber entscheidend, sodaß dieser Sieg eher ein Erfolg der
"besseren Nerven" war.
Das Ergebnis war zwar mehr als verdient, da wir wieder sehr großzügig mit unseren Chancen umgingen, aber langsam wird es Zeit, den "Sack auch einmalzuzumachen", bevor es wirklich zu spät ist.
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Klein
_______________________________________________________________________________________________________________Liebe Schachfreunde,
im "Kellerduell" gegen Sonneberg gerade noch ein Unentschieden erreicht !!!!!!
Im Einzelnen:
1) Geisensetter - Lederer 1:0
2) Neugebauer - Klein 0:1
3) Brückner - Erdmann 1:0
4) Hartleb - Benner 1:0
5) Jakob Kl.D - Schreiber 0:1
6) Schloßer - Kin 1:0
7) Jakob K-H - Pfister 0:1
8) Fleischmann - Birkholz 0:1
Nach bereits 2 Stunden war die interessante Partie am Spitzenbrett entschieden. G. Lederer (1) eroberte nach zweifelhafter Eröffnung des Gegners nach 10 Zügen eine Qualität. Leider unterschätzte er den Gegenangriff bei seiner riskanten Königsstellung und verlor nicht nur eine Figur zurück, sondern konnte seinen König auch nicht mehr sichern, so dass er in ein Mattnetz geriet und aufgeben musste.
M. Birkholz (8) hatte minimale Vorteile im Endspiel, aber der Gegner wollte das remis durch Figurenopfer mit Materialreduzierung erzwingen. Dies war leider falsch durchdacht, so dass ein Freibauer unaufhaltsam durchmarschierte.
H-G. Klein (2) konnte seinen Gegner mit Schwarz mit einen Königsangriff beschäftigen. Durch ungenaue Züge gelang ein günstiger Abtausch ins Endspiel, in dem ein Freibauer unaufhaltsam zum Matt durchlaufen konnte.
Diese kurze Führung konnte nicht gehalten werden, da bereits 3 Partien auf Verlust standen. A. Kin (6) verlor in schwieriger Stellung die Dame gegen einen Turm, aber der Gegner konnte sein Gegenspiel rasch stoppen und seinen Materialvorteil verwerten. J. Erdmann (3) verlor bei einem Figurentausch leichtsinnig eine Figur und konnte kein ausreichendes Gegenspiel mehr organisieren. V. Benner (4) wurde mit einem Figurenopfer am Königsflügel überrascht. Er konnte zwar dem Mattangriff noch entkommen, aber mit 2 Minusbauern war das Endspiel nicht mehr zu halten. A. Schreiber (5) konnte seinen Gegner langsam in die Verteidigung zurückdrängen und in schwieriger Stellung einen Fehler des Gegner zum Sieg nutzen. B. Pfister musste noch lange kämpfen, um einen leichten positionellen Vorteil mit einem Freibauern zum Sieg zu führen.
Diesmal konnten die bisherigen "Punktesammler" nicht so erfolgreich wie sonst agieren. Daher war das Ergebnis zwar glücklich, aber auch zwingend notwendig, um nicht vorzeitig im Abstiegskampf chancenlos zu sein. Die Gegner haben heute eher gegen uns gespielt.
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Klein
Liebe Schachfreunde,
erster Punktgewinn beim Regionalligaabsteiger Coburg- dennoch wäre auch ein Sieg möglich gewesen !!!!!!!!!!!
Nach ca. 3 Stunden fielen die ersten Entscheidungen. Prof. Pfister (6) konnte sich aus einer schwierigen Verteidigungsstellung befreien und im Endspiel mit einem Freibauern den Gegner in Bedrängnis bringen. Leider übersah er den Gewinn der Qualität und musste einige Züge später ins Remis einwilligen. Trotz Qualitätsgewinn wäre der Gewinn aber noch sehr fraglich gewesen. A. Kin
(5) hätte seine leicht besser stehende Partie beim Übergang ins Endspiel nach einem Fehler seines Gegners mit einem Qualitätsgewinn entscheiden können, aber nachdem er die Kombination übersah, musste er noch konzentriert um das Remis kämpfen. V. Benner (4) fand gegen die Angriffsstrategie seines Gegners kein Gegenmittel und wurde vom Gegner im Königsangriff "niedergestreckt". M. Birkholz (7) dagegen konnte die passive Spielweise Ihres Gegner ausnutzen und mit beiden Türmen auf der 7.Reihe eindringen. Bei der Abwicklung ins Endspiel reichte der Materialvorteil für den Sieg aus. H.- G. Klein (2) gewann im Mittelspiel einen Bauern, aber der Gegner verteidigte das Endspiel mit gleichfarbigen Läufern geschickt, so dass leider kein Gewinnweg zu finden war. Leider das 3.Remis, bei dem mehr drin gewesen wäre. G. Lederer (1) hatte lange Zeit eine ausgeglichene Position, bis der Gegner durch eine Unachtsamkeit einen Bauern gewinnen konnte. Bei der Abwicklung zum Endspiel unterlief dem Gegner dann kein Fehler mehr. Beim Stande von 2,5:3,5 war immer noch ein Sieg möglich. A. Jung (8) spielte seinen Gegner mit Schwarz förmlich an die Wand und gewann die Qualität. Im Endspiel wurden ihm aber einige Ungenauigkeiten zum Verhängnis, da der Gegner viel Material tauschen konnte und die Verwertung von Turm gegen Springer nicht mehr gelang. Letztlich war es J. Erdmann (3) zu verdanken, dass er eine gleichstehende Stellung bis zum Schluss erfolgreich weiterspielte. Mit einem geschickten Manöver verschaffte er sich einen Freibauern, den der Gegner nur mit einem Springeropfer aufhalten konnte. Diesmal war noch genug Material zum Gewinn da, so dass das 4:4 noch gerettet werden konnte. Diesmal wäre wirklich ein Sieg verdient gewesen, aber noch sind wir zu großzügig mit unseren Chancen. Ein Aufwind ist aber im Abstiegskampf deutlich erkennbar.
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Klein
Liebe Schachfreunde,
in der 2. Runde der Bezirksoberliga mussten wir leider trotz harter Gegenwehr der nominellen Überlegenheit des Gegners Tribut zollen.
Nach 2 1/2 Stunden konnte M.Birkholz(7) ein gleichstehendes Schwerfigurenendspiel durch einige Ungenauigkeiten nicht mehr im Gleichgewicht halten und musste bald aufgeben. B. Pfister (6) fand gegen die aggressive schwarze Aufstellung keine gleichwertige Erwiderung und verlor in geschwächter Königsstellung entscheidendes Material. W.Geistert(8) konnte seine Partie lange im Gleichgewicht halten, bis er gegen seinen nominell überlegenen Gegner durch eine Ungenauigkeit einen Bauern einbüßte. In den Läuferendspiel wehrte er sich noch lange, aber schließlich fand der Gegner doch den Gewinnweg. Nach diesem hohen Rückstand von 0:3 schien eigentlich alles gelaufen, aber die anderen Partien standen noch ziemlich unklar. Kurz vor der Zeitkontrolle konnte A. Kin (5) einer dreimaligen Zugwiederholung ohne Figurenverlust nicht ausweichen, so dass die erste leicht besserstehende Partie nur Remis endete. Am Spitzenbrett konnte G.Lederer(1) die optimistische Spielweise seines Gegners widerlegen und eroberte einen Mehrbauern. Im Endspiel konnte sich der Gegner trotz eigener Zeitnot durch Opfer seiner Leichtfigur gegen die restlichen Bauern ins Remis retten. Auch hier wäre eventuell mehr drin gewesen. Auch J.Erdmann(3) konnte seinem Gegner in der Schlussphase einen Bauern abnehmen, aber auch hier gelang es dem Gegner in einem gleichfarbigen Läuferendspiel, den Mehrbauern zu egalisieren und sich geschickt zum Remis zu verteidigen. Nachdem der Wettkampf entschieden war, einigte sich V.Benner(4) mit seinem Gegner in einer für beide Seiten schwierigen Position auf Remis. Den einzigen vollen Punkt für die Heimmannschaft konnte nach knapp 6 Stunden H.G.Klein(2) verbuchen, nachdem sein Gegner in einer leicht passiven Stellung durch eine Ungenauigkeit die Qualität verlor. Nach zäher Verteidigung im Endspiel gelang der Sieg aber erst nach Rückgabe der Qualität und schnellerem Bauerndurchbruch. Auch diesmal war wohl etwas mehr erreichbar, wenn wir konsequenter und genauer gespielt hätten. Dieses Jahr wird aber derzeit jede Ungenauigkeit sofort ausgenutzt, so dass uns der Faktor "Glück" bis jetzt noch nicht helfen konnte.
Fehlstart für BTS 1 in Waldsassen mit 2,5:5,5
Zum Saisonauftakt konnten wir gegen einen nominell besser aufgestellten Gegner die Chancen zum remis nicht nutzen und verloren letztendlich deutlich. Nach knapp 2 Stunden nahm Prof.Dr.Pfister(6) in einer leicht passiveren Position, die sich aus dem weißen Stonewall-Aufbau seines Gegners entwickelte, das Remisangebot seines Gegners an.
A. Kin (5) konnte aus einem Damengambit zwar eine leicht vorteilhafte Stellung erarbeiten und lehnte auch Remisangebote seine Gegners ab. Aber im Dame-Turmendspiel konnte der Gegner die Partie ausgeglichen gestalten, so dass die Partie doch gerecht mit Remis endete.
Kurz darauf fiel die Vorentscheidung an den Brettern 7 und 8. M. Birkholz (7) verlor im Mittelspiel einen Bauern, den der Gegner routiniert bis ins Endspiel hielt und sicher verwertete. T. Strobl (8) konnte den Englischen Aufbau seines Gegners zwar in der Eröffnung ausgeglichen gestalten, aber er unterschätzte den Königsbauernangriff seines Gegners. Bei geöffneter Rochadestellung war die bessere Figurenstellung des Gegners ausschlaggebend, so dass Materialverlust unvermeidbar war und er die Partie sofort aufgab.
J. Erdmann (3) konnte seinen Gegner in ein passives Leichtfigurenendspiel mit aktivem Springer zwingen, aber er übersah seine einzige Gewinnmöglichkeit. Anschließend konnte der Gegner die Partie zäh verteidigen und erreichte durch Reklamation einer dreimaligen Stellungswiederholung ein Remis. V. Benner (4) musste lange Zeit in einer schlechter stehenden Mittelspielposition verharren, bis der Gegner in ein Endspiel mit Mehrbauer überleitete. Dieser Vorteil reichte aber glücklicherweise nicht aus, so dass die Partie noch remis gehalten werden konnte. H.- G. Klein (2) konnte die Eröffnungsvariante seine Gegners ausgleichen und im Mittelspiel deutlichen Stellungsvorteil erzielen. Den möglichen Gewinnzug übersah er leider in der Schlussphase vor der Zeitkontrolle.
Die Partie war eigentlich remis, aber durch riskante Spielweise sollte das mögliche Mannschaftsremis noch erreicht werden. Dieser Versuch wäre fast noch schief gegangen, aber es gelang in eigener unabwendbarer Mattstellung noch ein Dauerschach.
Die interessanteste Partie ereignete sich am Spitzenbrett. G. Lederer (1) konnte seinen Gegner durch ein Qualitätsopfer in eine schwierige Position bringen. Der Gegner konnte diese Phase aber durch geschickte Verteidigung überstehen. In der schwierigen Endspielphase mit 2 Leichtfiguren gegen Turm wäre vielleicht ein remis möglich gewesen, aber ein leichter Fehler nach knapp 6 Stunden führte zum Figurenverlust. Trotz knapper Restbedenkzeit gelang es dem Gegner, den Materialvorteil sicher zu verwerten.
Wenn alles gut gelaufen wäre, hätte die Mannschaft Gelegenheit zum 4:4 gehabt, aber die Chancen wurden nicht genutzt. Beim nächsten Mal werden wir es besser machen.
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Klein